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Ein unwürdiges Affen-Theater

10. Februar 2011

Zoo-Chef Machens inszeniert derzeit ein ausgesprochen unwürdiges Theater um seine Person.

Das er bisher ein insgesamt guter Zoo-Chef war, bestreitet niemand. Genau darum wurde sein Vertrag zuletzt auch nicht um glatte 5 Jahre, sondern um 5 Jahre und 11 Monate verlängert. Somit läuft das Vertragsverhältnis exakt bis zu seinem 65.ten Geburtstag.

Somit wurde in Anerkunng seiner Verdienste, seine Versorgung bis zur Verrentung sichergestellt. Es war also von vornherein beiderseits geplant, das er zum November 2011 ausscheidet. Nun jedoch verlangt er noch zwei weitere Jahre, und stellt sich als Opfer dar. Seine Partei-Freunde aus der CDU stehen ihm freilich dabei zur Seite. Schließlich ist dieses Jahr Kommunalwahlkampf. Doch die Region muss längerfristig planen. Sie muss jetzt einen Geschäftsführer finden, welcher für die kommenden 5 oder 10 Jahre die Geschicke des Zoo´s leiten kann. So war es auch immer geplant.

Man könnte meinen, der scheidende Zoo-Chef versuche einen Grund für eine saftige Abfindung zu provozieren.

Herr Machens hätte einen Abschied in Würde verdient gehabt. Den riskiert derzeit. (TvT)

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